Der SV Rot Weiß Thalheim entscheidet das Derby gegen den SV Wilsenroth mit 2:1 für sich und übernimmt nun wieder die Tabellenführung. Der Siegtreffer fiel wieder mal in der Nachspielzeit. Das Runkel-Spiel lässt grüßen...

Die Hausherren waren in der Anfangsphase zwar das optisch etwas überlegene Team, aber zu zwingenden Torchancen kam man nicht. Der SVW stand sehr sicher und ließ dem SVT nicht viel Raum. Die Führung für den SV Thalheim fiel dann in der 32. Spielminute nach einem Pressschlag durch Thorsten Melbaum. Der Ball wurde noch von einem Wilsenröther unhaltbar abgefälscht. Constantin Stahl hätte dann kurz vor der Halbzeit auf 2:0 erhöhen müssen. Er scheiterte aber mutterseelen allein vor Keeper Alex Wüst.

In Halbzeit zwei unverändertes Bild. Thalheim optisch überlegen, aber Torchancen waren kaum vorhanden. Der SV Wilsenroth konnte in der Offensive auch keine großen Akzente setzen. Nach einem Missverständnis in der Thalheimer Abwehr konnte der SVW durch Pizzio in der 64. Spielminute ausgleichen. Der SVT wirkte geschockt und man merkte schon etwas die Nervosität im Spiel. Sollte der SVW tatsächlich dem SV Thalheim das Einweihungsfest versauen..? Die Hausherren rannten verzweifelt an. Aytekin Uyanik scheiterte mit einem Freistoß an Keeper Wüst. Wenige Minuten später zielte Dennis Melbaum mit einem Seitfallzieher knapp daneben. Die Gäste aus Wilsenroth schlugen jetzt jeden Ball einfach nach vorne. Denn sie wären ihrerseits ja mit dem Remis zufrieden gewesen. Dem SVT lief so langsam die Zeit davon und als keiner mehr mit einem weiteren Tor rechnete fiel er doch noch, der Lucky Punch. Es lief bereits schon die Nachspielzeit, als Stürmer Aytekin Uyanik die Kugel von rechts nochmal in den Strafraum schlug. Der eingewechselte Dennis Habel hob zum Kopfball ab und beförderte den Ball ins lange Eck zum 2:1. Unfassbar. Als Schiedsrichter Dickkopf wenig später abpfiff, kannte der Jubel beim SV Thalheim keine Grenzen mehr. Die Rot-Weiße-Partynacht konnte nun kommen. Man feierte ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden...

Insgesamt geht der Sieg für den SVT in Ordnung, obwohl man sich lange Zeit gegen eine gut eingestellte Wilsenröther Mannschaft schwer tat.

SV Thalheim: Daum, T. Melbaum, Röser, Groß, Jung, Heep, M.Schiffer, D.Melbaum, Hackel, Stahl, Uyanik    (D.Habel, Poppe, L.Eichmann)

SV Wilsenroth: noch nicht bekannt

Zum Seitenanfang